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Mit Marx an unsrer Seite
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Der Preis einer Ware, so Marx, ist zuvorderst ihr Tauschwert, in Geld ausgedrückt. Und ist unterschiedlichsten Einflüssen unterworfen – am wichtigsten Kapital- und Marktverhältnissen. Für eine Tageszeitung, die sich klar für Frieden einsetzt und partei-, religions- und konzernunabhängig die Perspektive der Lohnabhängigen vertritt, sind die Marktverhältnisse nicht gerade ideal. Die Angriffe der Gegenseite werden im Zuge von »Zeitenwende«, Kriegsvorbereitungen und Klassenkampf von oben heftiger. Nötiger denn je: Solidarität mit der jW; Ihre Unterstützung für kritischen, unabhängigen Journalismus.
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat im Juli 2024 in der ersten Instanz entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jährlichen Verfassungsschutzberichten erwähnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden. Seit vielen Monaten warten Verlag und Redaktion inzwischen auf eine Entscheidung des Gerichtes, ob eine Revision möglich oder gleich ein Gang vor das oberste Gericht nötig ist.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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