Wirtschaftsnachrichten: Der Finanzminister hat alles »im Griff«, die Maschinenbauer melden einen Umsatzeinbruch von acht Prozent und Olaf Scholz tröstet die Ford-Bauer in Köln. Heißt: Für Krieg ist genug Geld da.
Der aktuellen OECD-Vergleichsstudie PIAAC nach gibt es erhebliche Mängel bei der Fähigkeit des Lesens und Verstehens. 22 Prozent bewegen sich auf der niedrigsten Kompetenzstufe, dem Niveau »eines 10jährigen Kindes«.
Die Bremer Polizei versuchte, einen Somalier aus dem Kirchenasyl zu holen, um ihn abzuschieben. Mit einer spontanen Aktion konnten Anwohner das verhindern. Ein Gespräch mit Gundula Oerter vom Flüchtlingsrat Bremen.
Mit einer Farbattacke gegen einen Eingang des Berliner Hotels Adlon protestierten Umweltaktivisten am Dienstag morgen gegen die dort stattfindende Gaslobbykonferenz
Gefördert vom Auswärtigen Amt, präsentiert die Universität Tübingen eine ukrainische antikommunistische Plakatausstellung – faschistische Symbolik inklusive.
Die FDP hat ihre Kampagne für die Bundestagswahl vorgestellt. Mit charmanten Sprüchen wie »Alles geben. Auch für Deinen Job« will sie in Zeiten allgemeiner Krise punkten - und dürfte sich damit endgültig ruinieren.
Den Abgeordneten Hahn, lange Mitglied des Geheimdienstgremiums, hat das Bundesverfassungsgericht nach einem Eilantrag nun auch mit seiner Klage gegen den passiven Ausschluss aus der Runde abblitzen lassen.
Menschenrechte sind in der BRD weder universell noch unteilbar, kritisierte das Deutsche Institut für Menschenrechte. Dazu von jW befragt, erschöpfen Vertreter zuständiger Ministerien sich in Worthülsen.
Der Kanzler der Restampel mimte am Dienstag den Arbeiterversteher. Bei seinem Auftritt vor der Belegschaft am Ford-Stammsitz in Köln. Er blieb wie immer: Nichtssagend. Die Linke etwa fordert einen Transformationsfonds.
Perfide gegeneinander ausgespielt: Das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz birgt Fallen für Asylsuchende, die es in Anspruch nehmen wollen. Ein beispielhafter Fall aus Berlin.
Mecklenburg-Vorpommern: Ein ehemaliges NVA-Gelände bei Anklam soll dem Anbau von Cannabis dienen. Ein Gespräch mit Christian Tonn, Geschäftsführer der Deutschen Anbaugesellschaft (DAG).
Einwanderungsregulierung als Instrument der US-Hegemonie: Staaten aus Südamerika beugen sich schon lange dem Druck des »großen Bruders«. Die Situation könnte sich nun aber noch deutlich verschärfen.
In der Schweiz wurde der Schutzstatus für Ukrainer stark eingeschränkt. Ein drohender Einzug zum Kriegsdienst gilt nicht mehr als Argument gegen eine Abschiebung.
Der zionistische Staat überzieht Syrien mit Angriffen – Proteste dagegen, etwa vom UN-Sondergesandten, verhallen im Nichts. Premierminister Netanjahu tritt als Triumphator auf.
Jahrespressekonferenz des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau: 2024 ein Einbruch von acht Prozent, im nächsten zwei Prozent minus. Schuld sollen Weltmarkt und »die« Politik sein.
Indiens Bauern protestieren weiter gegen neoliberale Agrarreformen. Die Regierung hält Preisabsprachen nicht ein, blockiert Gespräche und lässt Polizei den »Marsch auf Delhi« niederknüppeln.
»Alles, was wir nicht erinnern«: Gernot Grünewald adaptiert am Hamburger Thalia-Theater Christiane Hoffmanns Bericht von deutschen und polnischen Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg.
Die italienische Staatspolizei will ein Mordkomplott von »Werwolf-Divisionen« gegen Ministerpräsidentin Giorgia Meloni enthüllt haben. Doch selbst in der bürgerlichen Presse werden Zweifel geäußert.
Im Schach-WM-Match in Singapur zwischen Titelverteidiger Ding Liren und Herausforderer Gukesh Dommaraju ist die Spannung auf dem Siedepunkt. Nach zwölf Partien steht es 6:6.
Americana: Am 14. September 1923 fand in New York der Boxkampf um die Weltmeisterschaft im Schwergewicht zwischen Jack Dempsey und Luis Ángel Firpo statt.