Gegründet 1947 Dienstag, 19. November 2019, Nr. 269
Die junge Welt wird von 2220 GenossInnen herausgegeben
  • Nein zum Frieden

    Referendum in Kolumbien: Knappe Mehrheit votiert gegen Abkommen zwischen Regierung und Guerilla. Präsident Santos und FARC wollen Prozess fortsetzen
    Von André Scheer
  • »Wir trauen der NATO nicht«

    Linke Oppositionspartei AKEL: Zuerst Wiedervereinigung Zyperns, dann Schließung von britischen Militärstützpunkten. Ein Gespräch mit Andros Kyprianou
    Interview: Nick Brauns
  • Solidarität

    Protestaktion im Berliner Stadtteil Friedrichshain gegen ein geplantes Abtreibungsverbot in Polen
  • BRD kreuzweise gespalten

    Realitätsflucht und rechte Pöbeleien in Dresden, Anschläge in mehreren Städten
    Von Claudia Wangerin
  • »Förderschule hochjagen«

    Ein Chatprotokoll offenbart vor Gericht Vernichtungsphantasien der »Oldschool Society«
    Von Sebastian Lipp
  • Polizei auf Krawall gebürstet

    Nachdem die Polizei ein alternatives Wohnprojekt in der Hamburger Hafenstraße belagerte, vermutet die linke Szene eine frühzeitige Machtdemonstration für den G-20-Gipfel
    Von Kristian Stemmler
  • Ermitteln auf Verdacht

    Neue Weisung regelt Bußgeldverfahren gegen Hartz-IV-Bezieher. Demnach haben Jobcenter ähnliche Kompetenzen wie ein Staatsanwalt
    Von Susan Bonath
  • Orbán reklamiert Sieg

    Trotz einer deutlichen Mehrheit ist das Referendum in Ungarn über Flüchtlingsverteilung formal ungültig. Premierminister kündigt Verfassungsänderung an
    Von Roland Zschächner
  • Der Clinton-Putsch

    Es fällt schwer, sich an die Jahre der Clinton-Regierung zu erinnern, ohne von einer Welle der Erschöpfung erfasst zu werden
    Von Mumia Abu-Jamal
  • Wolkig bis heiter

    Einbußen für PT bei Kommunalwahlen. Rechte erobert das Rathaus von São Paulo. Linker Kandidat in Stichwahl in Rio de Janeiro
    Von Peter Steiniger
  • Duterte – Idi Amin – Hitler

    Die politische Farbenlehre des philippinischen Präsidenten Rodrigo Duterte: Mal braun, mal schwarz, mal rot. Kommentar
    Von Rainer Werning

Ich weiß nicht, ob ich lachen oder wütend sein soll, dass die Bank, die das Spekulantentum zum Geschäftsmodell gemacht hat, sich nun zum Opfer von Spekulanten erklärt.

SPD-Chef und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel laut dpa zur Krise der Deutschen Bank, geäußert am Rande seines ­Besuches in Teheran
  • Der Preis der Billigklamotten

    Modekette H&M hält behauptete Standards in selbst prämierten Zulieferbetrieben nicht ein. Naturschutzorganisation betreibt »Greenwashing« für den Konzern
    Von Jana Frielinghaus
  • 26 Jahre Ungleichheit

    Vollzeitbeschäftigte in Ostdeutschland verdienen rund 24 Prozent weniger als westdeutsche.
  • Wie im Wahn

    Das Way Back When-Festival in Dortmund bot zwei großartige Höhepunkte
    Von Frank Schwarzberg
  • Trödeltheorien

    Der Vater eines Bekannten kaufte sich immer die teuersten Anzüge, z. B. von Brioni für 40.000 Euro. Neulich fand sein Sohn auf dem Flohmarkt einen Brioni-Anzug für 20 Euro
    Von Helmut Höge
  • Das Fell des Jägers

    Die einheimischen Jagdbegleiter und Tierverwerter machen ihre Arbeit und dürfen hin und wieder stumm in die Kamera blicken
    Von Simon Loidl
  • Zähne

    Meine Nachbarin hat ihres wenigstens immer drin, aber sie isst nichts mehr, weil ihr neues Gebiss so teuer war, dass sie es nicht abnutzen will
    Von Ulla Lessmann
  • Zum Lachen

    Es ist ein wichtiges Anliegen, die elektrische Gitarre als Instrument aus dem Kontext langhaariger Rockermachos und nervtötend perfektionistischem Sologetue zu lösen
    Von Rafik Will
  • Vorschlag

    Damit Ihnen das Hören und Sehen nicht vergeht
  • Praktische Solidarität

    Auf der Konferenz »Erneuerung durch Streik III – gemeinsam gewinnen« wurde über Formen des Arbeitskampfes diskutiert: Schlüsselthema im Austausch über Branchen hinweg
    Von Claudia Wrobel
  • Allgemein? Verbindlich!

    Kontroverse: Sollen Tarifverträge per Gesetz für alle gelten? Oder schwächt das im Endeffekt die Gewerkschaften?
    Von Claudia Wrobel
  • DKP zum Friedensprozess in Kolumbien

    DKP: »Die erste Erklärung der FARC zeigt den eindeutigen Friedenswillen der Guerilla.« Außerdem: Linke-Politiker Korte über sächsisch-bayrische »Leitkultur«