Gegründet 1947 Dienstag, 29. September 2020, Nr. 228
Die junge Welt wird von 2392 GenossInnen herausgegeben
  • Leyens Handstreich

    An den Grenzen des Grundgesetzes: Verteidigungsministerin bereitet Bundeswehr auf Einsätze im Inland vor
    Von Stefan Huth
  • Unser Krieg zu Hause

    Die rechte Hegemonie hat die Straße im Griff, und die schrillen Forderungen von AfD, Pegida und »Identitären« nach mehr Unterdrückung sind nichts anderes als die Begleitmarschmusik zu einem hypertrophierten Repressionsapparat.
    Von Sebastian Carlens
  • Imageretter des Tages: Andreas Glarner

    Die BRD verbindet mehr mit der Schweiz, als man gemeinhin denkt. Etwa die Protestslogans linker Demonstrationsteilnehmer. »Schweizer Waffen, Schweizer Geld, morden mit in aller Welt« ist im Alpenland eine gängige Losung.
  • Waffen für den Nahen Osten

    Leichtes Kriegsgerät für Bürgerkriegsregion. Investigative Journalisten decken geheime Lieferungen auf
    Von Karin Leukefeld
  • Offene Fragen zu Waffenlieferungen

    Große Teile der Exporte von Kriegsgerät unter anderem aus Staaten der Europäischen Union gingen in den Nahen Osten und die Krisengebiete der Region. Offenbar wurden Ausfuhrregeln nicht eingehalten.
    Von Karin Leukefeld
  • Krankes System

    Mehr und mehr wird das Gesundheitswesen dieses Landes nach den Grundsätzen der Profitorientierung organisert. Die Errungenschaften vergangener Tage sind schon lange geschleift
    Von Wolfgang Albers
  • Schnell besohlt

    Sachsen-Anhalt: 20 Uniformierte treten nach Crashkurs Dienst an. Damit sie wie in Sachsen Waffen tragen dürfen, soll Gesetz geändert werden.
    Von Susan Bonath
  • Pro und kontra Erdogan

    Zur Großkundgebung und Gegendemonstrationen kamen am Sonntag zehntausende Teilnehmer in die Stadt
    Von Annette Hauschild
  • Zumutbar oder nicht

    Arbeitsrechtler bewerten Bundesarbeitsgerichtsentscheidung zu Schadenersatzansprüchen bei Streik unterschiedlich. Urteil wird in jedem Fall Folgen haben
    Von Claudia Wrobel
  • BRD hat 2,02 Billionen Euro Schulden

    Die öffentlichen Schulden der BRD sind im vergangenen Jahr leicht gesunken. Das teilte das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mit. Ende 2015 war die Bundesrepublik demnach mit 2,02 Billionen Euro – eine Billion entspricht tausend Milliarden – verschuldet.
    Von Johannes Supe
  • Rote Karte für Temer

    Kurz vor Beginn der Olympischen Spiele neue Proteste in Brasilien gegen rechte Übergangsregierung
  • Zuma droht mit Jesus

    Kommunalwahlen in Südafrika werden auch zur Abstimmung über den Präsidenten. ANC könnte Metropolen verlieren.
    Von Christian Selz
  • Schatten des Staatsstreichs

    Vier Jahre ist es her, dass in Paraguay der demokratisch gewählte Präsident Fernando Lugo durch einen parlamentarischen Putsch abgesetzt wurde.
    Von Johannes Wilm
  • Premier abgesetzt

    Tunesien: Parlament spricht Ministerpräsident das Misstrauen aus. Regierungskoalition zerbrochen
    Von Gerrit Hoekman

Herr Lachmann wird uns mit seiner Expertise hierbei sehr gut unterstützen, denn er vereint erstklassige Erfahrungen aus den Bereichen Journalismus und Publizistik.

Aus einer Mitteilung der AfD-Fraktion in Thüringen. Der im Frühjahr wegen seines Anbiederns an die Partei entlassene Welt-Redakteur Günther Lachmann verantwortet seit Montag den Bereich »strategische ­Kommunikation« der Fraktion.
  • Leere Kornkammer

    Was passieren kann, wenn Auslandsschulden eines Staates um jeden Preis eingetrieben werden sollen, zeigt sich dieser Tage im Süden Afrikas. »Simbabwe brennt«, schrieb die linksliberale Zeitung Mail & Guardian aus der benachbarten Republik Südafrika.
    Von Raoul Rigault
  • Jetzt was vom Leben haben

    Mario Adorf kriegt in Locarno einen Ehrenpreis fürs Lebenswerk. Es läuft auch Gerd Oswalds »Am Tag, als der Regen kam« von 1959. Der junge Adorf sagt darin so Sachen wie: »Ich will jetzt was vom Leben haben, und nicht erst, wenn ich ein Tattergreis bin.«
    Von Jochen Zimmer
  • Drogenexperimente

    Nachdem er seinen LSD-Trip ins Wasser geworfen hatte, verkrochen sich die großen Fische hinter Steinen und Pflanzen, während die kleinen sich zunächst oben an der Wasseroberfläche sammelten. Dann schwammen sie zu den großen und attackierten sie.
    Von Helmut Höge
  • Ketten, Armbänder, Ringe, Ohrgehänge

    So wankt man noch ganz benommen aus diesem Zauberland in Richtung pulsierender Hippiewelt und erfreut sich gar an den Gitarristenjüngern, die vor vielen Zelten sitzen, verzweifelt erste Songbruchstücke zupfen und die Texte dazu in die Welt hinaus stammeln.
    Von Thomas Behlert
  • »Breaking Bad«

    Was macht ein Kleinbürger, wenn er begreift, dass seine Welt bald untergeht? Also er selbst? Genau: Er zieht in den Krieg! Gegen sich, gegen den Staat, das Waldsterben und vergessen wir die Nachbarn nicht, das sind Feinde, die man nie unterschätzen sollte!
    Von Hagen Bonn
  • Nachschlag: Gefährlicher Fang

    Die Leute von Vice haben den Dreh mit den Dokus raus, bei denen die Reporter ganz nah daran sind. Emotionen, manchmal gefährlich, bisweilen schlüpfrig.
    Von Roland Zschächner
  • Vorschlag

    Warum es sich lohnt, gegen sportliche Großerereignisse zu sein, über Polizistinnen, Polen und Fußwanderungen über die Alpen
  • Arbeitskampf am Boden

    Sicherheitsmitarbeiter an Berliner Flughäfen fordern deutliche Lohnsteigerungen. Vor allem Gehaltsunterschiede sollen schrumpfen
    Von Wladek Flakin

Kurz notiert

  • Für gerechte Bezahlung

    Ver.di Bayern zum Union-Busting im brasilianischen Generalkonsulat in München und Nicole Gohlke zu militärischer Forschung an Hochschulen
  • Am gedoptesten

    Auf die erste antirussischen Kampagne folgt sogleich die zweite. Nachdem das IOC die Forderung, Russland komplett von den Sommerspielen auszuschließen, abgeschmettert hat, wiederholt sich die Prozedur für die Paralympics.
  • Wo die Sonne untergeht

    Rojava bedeutet Sonnenuntergang.Poetisch (wo die Sonne untergeht) als auch geopolitisch bezeichnet der Name das westliche Kurdistan, auf dessen Gebiet im März 2016 die Autonome Föderation Nordsyrien-Rojava ausgerufen wurde.
    Von Gabriele Damtew