Zum Inhalt der Seite

Bund verdient mit Schulden 1,5 Milliarden Euro

Berlin. Die Minuszinsen auf deutsche Staatsanleihen spülen dem Bund kräftig Geld in die Kasse. Im ersten Halbjahr ergab sich in der Zinsbilanz des Bundes in drei Monaten ein Minus – es kam also mehr Geld herein, als gezahlt werden musste, wie aus Daten des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. Insgesamt zahlte der Bund laut den Daten des Ministeriums in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 7,5 Milliarden Euro an Zinsen. Allerdings kamen im März, Mai und Juni jeweils mehr Zinsen herein, als ausgegeben werden mussten. Insgesamt wurden Zinseinnahmen von 1,5 Milliarden Euro verzeichnet. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2016, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!