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02.08.2016

»Ausnahmezustand bedeutet Folter«

Berichte über Misshandlungen im Polizeigewahrsam mehren sich. Putschisten und Linke betroffen

Von Kevin Hoffmann, Istanbul
Seit dem Putschversuch von Teilen des türkischen Militärs am 15. Juli und besonders nach der Verhängung des Ausnahmezustandes ein Woche darauf nehmen Berichte über Folter und Misshandlungen von Gefangenen im nunmehr auf 30 Tage ausgeweiteten Polizeigewahrsam drastisch zu. Einem Bericht des Europakoordinators von Amnesty International, John Dalhuisen, zufolge gebe es zahlreiche Belege für Folter, Misshandlungen und Vergewaltigungen von Inhaftierten. Zudem sollen Spo...

Artikel-Länge: 3614 Zeichen

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