Gegründet 1947 Sa. / So., 14. / 15. März 2026, Nr. 62
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  • 27.01.2018

    Robinson

    Die waren hier alle viel zu clever für ihn. / Er kannte auch keinen mehr / war einfach zu lange weg gewesen.
    Von Gerd Adloff
  • 20.01.2018

    Kafka und ich

    Auch ich kenne / Den berühmten Satz von Kafka: / Im Kino gewesen. Geweint. / Bei mir war es neulich / Ein wenig anders
    Von Franz Dobler
  • 13.01.2018

    Das Neue Jahr 1955

    Das Neue Jahr, wie ein unschuldig Kind, / Kam in die Welt, als sich alle besoffen. / Man kann allerdings inzwischen hoffen, / Dass die Leute wieder nüchtern geworden sind.
    Von Gerd Semmer
  • 06.01.2018

    Zeit

    Die Zeit heilt keine Wunden, / die Zeit ist nur die Zeit ...
    Von Wiglaf Droste
  • 30.12.2017

    Gezogen

    es ist schon wieder winter / ich war doch grad noch baden / wer hat mich da am faden / ich komme nicht dahinter
    Von Gisbert Amm
  • 16.12.2017

    Parteitag

    Bier im Sitzen, / Bier am Fenster
    Von Jürgen Roth
  • 09.12.2017

    Frühstück

    Den Duft / von Brot / in der Nase, / in der Luft // Leuchtende Blumen in der Vase ...
    Von Wiglaf Droste
  • 02.12.2017

    Zum Abschied …

    Wenn es dunkel wird / fliehen die Vögel / fliegen den langen Messern voraus …
    Von Kai Pohl
  • 25.11.2017

    Ohne Titel

    auf dem see / schwäne ungeordnet / und tunken das goldne haupt
    Von Bernd Hohenschild
  • 18.11.2017

    Passagier 2017

    Im Supermarkt kommt aus den Lautsprechern / Iggy Pop mit The Passenger. / Vor 40 Jahren um 15 Uhr hätte ich das so gesehen: / Wir haben den Supermarkt eingenommen!
    Von Franz Dobler
  • 28.10.2017

    stimme im nebel

    wie’n leichen- / tuch / sinkt der / dunst von den hängen + / nimmt alles ein / nimmt jede sicht / + wirklich / wäre alles/ tot
    Von Enno Stahl
  • 21.10.2017

    Popreime sind Aasgebell

    Dieses Gedicht, leicht / wie ein weich beschichtetes / ewiges Tischgebet, beweist, / wer humpelnd in die Ränder biss, / die an der Gichtesche baumeln.
    Von Kai Pohl
  • 07.10.2017

    Guter Mond

    Hallo Mond, wir kennen uns nun auch schon ziemlich lange./ Du schaust mich an, dort aus der Pfütze, mir scheint, du kräuselst / skeptisch deine Stirn. / Nun, kennen ist vielleicht zuviel gesagt
    Von Gerd Adloff
  • 30.09.2017

    Schlafen

    Man kann schlafen wie ein Stein, / wie ein Murmeltier / oder wie in Abrahams Schoß, / aber glaubt es mir ...
    Von Wiglaf Droste
  • 23.09.2017

    Ich will

    Ich will... dazugehören / sagte Mozart, / wenn man / sich nach seinen politischen / Ansichten erkundigte.
    Von Florian Günther
  • 16.09.2017

    Die Welt geht unter

    Es war der Tag, als mich meine Frau verließ / Da drückte irgendein Präsident den berühmten Knopf / Und 1.000 Atomsprengköpfe schwirrten um die Welt
    Von Hagen Bonn