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Negroponte gibt Wasserfolter zu

Washington. Die US-Geheimdienste haben nach Angaben ihres ehemaligen Leiters John Negroponte in der Vergangenheit die umstrittene Verhörmethode des »Waterboarding« angewandt. Es sei aber Jahre her, daß die auch als »Wasserkur« verharmloste Methode bei Befragungen von Verdächtigen zum Einsatz gekommen sei, behauptete der heutige Vizeaußenminister in einem am Montag veröffentlichten Interview mit der Wochenzeitung National Journal. Das »Waterboarding«, bei der dem Opfer Ertrinken simuliert wird, gehört nach Angaben von Menschenrechtlern zu den sogenannten weißen Foltermethoden, die keine sichtbaren Spuren am Körper des Opfers hinterlassen. Im Dezember hatte die CIA die Vernichtung von Verhörvideos eingeräumt, auf denen Berichten zufolge zu sehen war, wie Gefangene durch Waterboarding zur Aussage gezwungen wurden.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.01.2008, Seite 7, Ausland

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