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Ortschaft in Kenia niedergebrannt

Nairobi. Ungeachtet der Vermittlungsbemühungen in Kenia dauern die blutigen Unruhen vor allem im Westen des afrikanischen Landes weiter an. Rivalisierende ethnische Gruppen liefern sich in der Region am Ostafrikanischen Grabenbruch anhaltende Kämpfe. Dabei wurde nach Angaben des Roten Kreuzes vom Freitag eine ganze Ortschaft zu 60 Prozent niedergebrannt. In der Ortschaft mit dem Namen Total Station wurden bei dem Überfall mindestens fünf Bewohner getötet und rund 50 verletzt, wie der Generalsekretär des Kenianischen Roten Kreuzes, Abbas Gullet, mitteilte. Bis zu 3000 Einwohner wurden obdachlos.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.01.2008, Seite 7, Ausland

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