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Verluste für KPÖ bei Grazer Wahlen

Graz. Bei der Gemeinderatswahl im österreichischen Graz erreichte die konservative ÖVP 38,2 Prozent (2003: 36,1), die sozialdemokratische SPÖ 19,8 (25,9) und die Grünen 14,5 (8,3). Dahinter liegt nun die kommunistische Partei (KPÖ) mit 11,2 Prozent, die 2003 mit 20,8 Prozent ein Sensationsergebnis erreicht hatte. Die rechtsextremen »Freiheitlichen« (FPÖ) wurden von 11 (8,0) Prozent gewählt. Und auch deren Abspaltung BZÖ ist mit 4,3 Prozent im Gemeinderat vertreten. Nach Mandaten nimmt die ÖVP im 56köpfigen Gemeinderat künftig 23 Sitze (plus zwei) ein, die SPÖ elf, die KPÖ sechs (zuvor: zwölf) und die Rechtsextremen acht (vorher: vier). Diese hatten in den vergangenen Wochen durch offen antiislamische Hetze von sich reden gemacht. (jW)


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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2008, Seite 2, Ausland

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