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Putin: Weiter über Kosovo verhandeln

Sofia/Brüssel. Zwei Tage vor den Präsidentschaftswahlen in Serbien hat der russische Präsident Wladimir Putin mit drastischen Worten seine Ablehnung einer Unabhängigkeit des Kosovo bekräftigt. Eine einseitige Unabhängigkeitserklärung der südserbischen Provinz sei ebenso wie die Unterstützung anderer Länder für das Vorhaben »illegal und unmoralisch«, sagte Putin am Freitag in Sofia. Rußland steht fest an der Seite seines Verbündeten Serbien, das eine Unabhängigkeit der mehrheitlich von Albanern bewohnten Provinz verhindern will. »Rußland kann solch eine einseitige Unabhängigkeitserklärung nicht akzeptieren«, betonte Putin. Über das Kosovo-Problem müsse es weitere Verhandlungen geben, forderte der russische Präsident. Es müsse eine Lösung gefunden werden, die für beide Seiten annehmbar sei. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.01.2008, Seite 1, Ausland

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