-
09.01.2008
- → Ausland
Kenia: Verhandlungen in Frage gestellt
Nairobi. Kenias Oppositionsführer Raila Odinga hat für direkte Verhandlungen mit Staatschef Mwai Kibaki über die schwere innenpolitische Krise Bedingungen gestellt. Odinga werde sich nur mit Kibaki treffen, wenn der Präsident der Afrikanischen Union (AU), Ghanas Präsident John Kufuor, vermittle, sagte Odingas Sprecher am Dienstag. Mehrere afrikanische Expräsidenten reisten zu Vermittlungsversuchen nach Nairobi. Der britische Premierminister Gordon Brown forderte die Konfliktparteien auf, eine Einheits- oder Koalitionsregierung in Betracht zu ziehen. (AFP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland