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Exvorsitzender der AUB bleibt in Haft

München. Der Ex-Siemens-Betriebsrat und Gründer der »Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger« (AUB), Wilhelm Schelsky, bleibt einem Bericht des Focus zufolge bis mindestens Ende März in Untersuchungshaft. Demnach beschloß das Oberlandesgericht Nürnberg wegen Fluchtgefahr die dreimonatige Haftfortdauer.

Schelsky soll seit 2001 insgesamt 38 Millionen Euro von Siemens erhalten haben, um eine unternehmerfreundliche Gegen-»Gewerkschaft« zur IG Metall aufzubauen. Der Fiskus fordert fünf Millionen Euro Steuernachzahlung von Schelsky. Dieser hatte den Empfang von Siemens-Geldern bestätigt, aber angegeben, er habe dafür »Mitarbeiter geschult« und »das Unternehmen beraten«.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.01.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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