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Chávez: Scheitern der Freilassung befürchtet

Villavicencio/Caracas. Drei Gefangene der kolumbianischen Guerilla FARC haben am Wochenende weiter auf ihre Freilassung warten müssen. Venezuelas Präsident Hugo Chávez, der die Freilassung der zwei Frauen und eines Kindes in die Wege geleitet hatte, sagte am Samstag abend, er hoffe auf eine schnelle Übergabe. Andernfalls drohe die Mission zu scheitern. Auf dem Flughafen von Villavicencio warteten zwei Hubschrauber seit Freitag auf die Bekanntgabe des Übergabeorts. Mehrere internationale Gesandte, unter ihnen Argentiniens Expräsident Néstor Kirchner, trafen zur Überwachung der Mission ein. Chàvez deutete im venezolanischen Fernsehen ein mögliches Scheitern der »Operation Emmanuel« genannten Freilassungsmission an. Wenn sich die Aktion aus Sicherheitsgründen »drei, vier oder fünf Tage« hinzöge, drohe sie zu scheitern. »Dann müssen wir eine andere Lösung finden«, sagte Chávez. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.12.2007, Seite 2, Ausland

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