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Gabriel wirft EU Jobgefährdung vor

Brüssel. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sieht durch die von der EU-Kommission vorgeschlagenen CO2-Grenzwerte für Autos Arbeitsplätze gefährdet. Bei einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Brüssel drang der SPD-Politiker am Donnerstag auf eine gleichmäßigere Verteilung der Lasten beim Klimaschutz. »Es kann nicht sein, daß wir bei einem Teil der Autoindustrie über Arbeitsplätze reden und bei einem anderen nicht.«

Die EU-Kommission will den CO2-Ausstoß von Neufahrzeugen bis 2012 auf durchschnittlich 120 Gramm pro Kilometer drücken, 130 Gramm davon müssen durch sparsamere Motoren erreicht werden. Bei der Berechnung der Grenzwerte für die einzelnen Hersteller wurde zwar die durchschnittliche Größe ihrer Fahrzeuge berücksichtigt, trotzdem müssen Daimler oder BMW deutlich größere Anstrengungen leisten als Kleinwagenhersteller wie Fiat.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.12.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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