Zum Inhalt der Seite

Waechter in Hannover

Das zeichnerische Gesamtwerk des 2005 verstorbenen Künstlers Friedrich Karl Waechter wird ab Sommer 2008 im Wilhelm-Busch-Museum in Hannover beheimatet sein. Darauf haben sich die Erbengemeinschaft des Künstlers und die Wilhelm-Busch-Gesellschaft als Trägerin des Museums verständigt, wie das Museum am Mittwoch mitteilte. Zu sehen sein werden die Waechter-Werke aber wohl erst 2009. Der Nachlaß Waechters umfaßt insgesamt rund 3400 Arbeiten von frühen Zeichnungen für die Zeitschrift Pardon bis zu der letzten, noch unveröffentlichten Bilderzählung »Höllenhund«. Waechter war einer der genialsten deutschen Zeichner, immer komisch, herzlich und erhellend. Das gilt auch für seine Theaterstücke und Kinderbücher. Er äußerte vor seinem Tod den Wunsch, daß sein Werk als Ganzes aufbewahrt werden solle. Die Hälfte des Gesamtwerks wurde dem Wilhelm-Busch-Museum nun geschenkt. Der Rest wurde vom Museum erworben. Unterstützt wurde es dabei durch das Land Niedersachsen und durch Spenden. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 20.12.2007, Seite 13, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!