-
07.12.2007
- → Feminismus
Erneut weniger Abtreibungen
Wiesbaden. Immer weniger Frauen in der BRD beenden eine unerwünschte Schwangerschaft: Im dritten Quartal 2007 gab es rund 28100 Abtreibungen, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das sind 700 oder 2,3 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Bereits im ersten Halbjahr war die Zahl deutlich gesunken. Bei den unter 18jährigen – ihr Anteil lag bei fünf Prozent – ging sie sogar um rund zehn Prozent (minus 166) im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.
2001 waren noch 134964 Schwangerschaftsabbrüche registriert worden, 2006 waren es 119710.
(AP/jW)
2001 waren noch 134964 Schwangerschaftsabbrüche registriert worden, 2006 waren es 119710.
(AP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus
