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Ermittlungen gegen IKB-Manager

Frankfurt/Main. Wegen Verdachts auf Insidergeschäfte ermittelt die Staatsanwaltschaft Düsseldorf gegen Manager der Mittelstandsbank IKB. Die Ermittler durchsuchten mehrere Privatwohnungen, wie das Nachrichtenmagazin Focus und die Rheinische Post unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichteten. Gegen zwei frühere Vorstandsmitglieder, einen amtierenden Vorstand und drei weitere Banker wird laut Focus wegen Verdachts der Untreue ermittelt. Die IKB war als erste Bank in Deutschland in den Sog der Krise auf dem US-Immobilienmarkt geraten. Seit Jahresanfang ist der Börsenwert des Kreditinstituts von 2,7 Milliarden Euro auf rund 700 Millionen Euro gefallen. Die bundeseigene KfW-Bankengruppe, die rund 38 Prozent an der IKB hält, mußte ihre Risikovorsorge um 2,3 Milliarden auf 4,8 Milliarden Euro erhöhen, um die Bank vor der Schließung zu bewahren.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 03.12.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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