Zum Inhalt der Seite

Bolivien: Land für Ureinwohner

La Paz. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat in der Provinz Chuquisaca insgesamt 180 000 Hektar Land zugunsten der Ureinwohner enteignet. Der Boden werde Mitgliedern des Guarani-Stammes übereignet, die in »Gefangenschaft und Knechtschaft« lebten, sagte Morales bei der Unterzeichnung des Dekrets, wie die staatliche Nachrichtenagentur ABI am Mittwoch meldete. Nach den Worten des Präsidenten ist die Enteignung Konsequenz der vor einem Jahr verabschiedeten Landreform. Wem dieser Grund und Boden zuvor gehörte, war zunächst unklar. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!