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Bolivien: Land für Ureinwohner

La Paz. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat in der Provinz Chuquisaca insgesamt 180 000 Hektar Land zugunsten der Ureinwohner enteignet. Der Boden werde Mitgliedern des Guarani-Stammes übereignet, die in »Gefangenschaft und Knechtschaft« lebten, sagte Morales bei der Unterzeichnung des Dekrets, wie die staatliche Nachrichtenagentur ABI am Mittwoch meldete. Nach den Worten des Präsidenten ist die Enteignung Konsequenz der vor einem Jahr verabschiedeten Landreform. Wem dieser Grund und Boden zuvor gehörte, war zunächst unklar. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 30.11.2007, Seite 6, Ausland

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