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LKA-Chef mußte zurücktreten

Magdeburg. Nach dem Bekanntwerden geschönter Statistiken zu Straftaten mit rechtem Hintergrund in Sachsen-Anhalt ist der Direktor des Landeskriminalamtes (LKA) zurückgetreten. Innenminister Holger Hövelmann (SPD) erklärte am Mittwoch in Magdeburg, LKA-Chef Frank Hüttemann übernehme damit die Verantwortung für Kommunikationsprobleme zwischen dem LKA und dem Ministerium. Das LKA hatte für das erste Halbjahr 2007 rund 200 rechtsextreme Straftaten nicht aufgeführt. Laut Hövelmann hatte Hüttemann angewiesen, eindeutig rechte Straftaten, bei denen kein Täter bekannt sei, als nicht politische Delikte einzuordnen.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2007, Seite 5, Inland

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