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Kosovo-Verhandlungen in der Sackgasse
Baden. Die Verhandlungen über die Zukunft des Kosovos sind am Dienstag nicht vorangekommen. Die Gespräche zwischen Belgrad und Pristina steckten in einer Sackgasse, erklärten Vertreter beider Seiten am Dienstag in Baden bei Wien. Der serbische Präsident Boris Tadic bot den Kosovo-Albanern eine Selbstverwaltung ab, was diese ablehnten.
In Belgrad verlautete unterdessen, sollte das Kosovo einseitig seine Unabhängigkeit erklären, werde dies schwere Konsequenzen haben. Serbien werde in diesem Fall eine Wirtschafts- und Reiseblockade über das Kosovo verhängen, sagte ein Gewährsmann. Die Stromversorgung werde unterbrochen, Albanern werde der Grenzübertritt untersagt, und es dürften keine Waren aus dem Kosovo ausgeführt werden. »Wir werden alles tun, außer Panzer in das Kosovo zu schicken«, sagte der Gewährsmann. Der für die Provinz zuständige serbische Minister, Slobodan Samardzic, sagte in Baden, Serbien werde reagieren, »wie jedes andere Land in Europa auch reagieren würde, wenn seine Grenzen gefährdet wären«.
Der russische Gesandte Alexander Botsan Chartschenko kündigte an, Moskau wolle eine Fortsetzung der Verhandlungen über den 10. Dezember hinaus fordern. An diesem Tag läuft die Frist für eine Einigung ab.
(AP/jW)
In Belgrad verlautete unterdessen, sollte das Kosovo einseitig seine Unabhängigkeit erklären, werde dies schwere Konsequenzen haben. Serbien werde in diesem Fall eine Wirtschafts- und Reiseblockade über das Kosovo verhängen, sagte ein Gewährsmann. Die Stromversorgung werde unterbrochen, Albanern werde der Grenzübertritt untersagt, und es dürften keine Waren aus dem Kosovo ausgeführt werden. »Wir werden alles tun, außer Panzer in das Kosovo zu schicken«, sagte der Gewährsmann. Der für die Provinz zuständige serbische Minister, Slobodan Samardzic, sagte in Baden, Serbien werde reagieren, »wie jedes andere Land in Europa auch reagieren würde, wenn seine Grenzen gefährdet wären«.
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Der russische Gesandte Alexander Botsan Chartschenko kündigte an, Moskau wolle eine Fortsetzung der Verhandlungen über den 10. Dezember hinaus fordern. An diesem Tag läuft die Frist für eine Einigung ab.
(AP/jW)
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