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USA: Gates will mehr Geld für Diplomatie

Washington. US-Verteidigungsminister Robert Gates hat deutlich mehr Geld für Diplomatie und Wirtschaftshilfe der USA gefordert. Die Ausgaben für »zivile Instrumente der nationalen Sicherheit« müßten dramatisch ansteigen, forderte Gates am Montag (Ortszeit) an der Kansas State University. Die Summe von jährlich rund 36 Milliarden Dollar (rund 24 Milliarden Euro), die sein Land alljährlich in außenpolitische Programme investiere, sei im Vergleich zu einem Militärhaushalt von knapp einer Billion Dollar »unverhältnismäßig klein«. Washington sei nicht in der Lage, dem Rest der Welt zu vermitteln, »wer wir als eine Gesellschaft und Kultur sind«, kritisierte Gates. Es sei schlichtweg peinlich, daß das Terrornetzwerk Al-Qaida seine Botschaft im Internet besser vermitteln könne als die Vereinigten Staaten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 28.11.2007, Seite 6, Ausland

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