Zum Inhalt der Seite

Versorgungsmängel in Afghanistan beklagt

Berlin/Mazar-i-Sharif. Die Bundeswehrsoldaten klagen über massive Versorgungs- und Nachschubmängel in Afghanistan. Wie die Nachrichtenagentur ddp am Donnerstag aus Offizierskreisen im nordafghanischen Bundeswehrlager Mazar-i-Sharif erfuhr, fehle es »an allen Ecken und Enden«. Es würde manchmal Monate dauern, bis wichtige Ersatzteile für Fahrzeuge und Hubschrauber geliefert würden. In einem Geheimbericht heißt es, es sei »nicht hinzunehmen, daß die Truppe mit unzureichend oder nicht geschützten Fahrzeugen ausgestattet ist«. Der Parlamentarische Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Christian Schmidt (CSU), räumte in der Netzeitung ein, der Nachschub sei eine Herausforderung, die sich die Bundeswehr vor 15 Jahren niemals hätte vorstellen können. (ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 09.11.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!