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Fußball-Randspalte

Verhagelt

Mainz. Die beiden Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden liegen sich zwar am Rhein gegenüber, doch es gilt strenge Feindschaft wie zwischen Köln und Düsseldorf. Nun hat der frisch zum Wiesbadener Klub umfrisierte Ex-Dorfverein SV Wehen die Punktspiel-Einweihung seines neuen Wiesbadener Stadions verhagelt bekommen: Lokalrivale FSV Mainz 05 gewann dort 3:1, verdrängte damit Wehen von den Aufstiegsrängen und verbesserte sich auf Rang drei. Wehen, das in den bislang vier Heimspielen im Frankfurter Ausweichstadion ungeschlagen geblieben war und zehn Punkte geholt hatte, hatte bereits die Generalprobe in der neuen Arena mit 1:2 gegen den Bundesligisten Borussia Dortmund verloren.

Das neue Stadion war innerhalb von nur vier Monaten für 15 Millionen Euro errichtet worden. Die 12566 Karten für das Derby waren innerhalb von 30 Minuten ausverkauft. (sid/jW)

Verhext

London. Mittlerweile ist der deutsche Nationaltorhüter Jens Lehmann bei Arsenal London zur Nummer drei degradiert worden. Der 38jährige saß auf der Tribüne, als Arsenal mit dem 2:0 gegen den Tabellenletzten Bolton Wanderers im neunten Punktspiel den achten Sieg einfuhr und damit die Tabellenführung in der Premier League verteidigte. Lehmanns spanischer Konkurrent Manuel Almunia blieb dabei zum wiederholten Male ohne Gegentor, als Reservetorhüter hatte Coach Arsene Wenger den Polen Lukasz Fabianski nominiert, denn »Jens muß sich in Geduld üben. Ich weiß, daß das nicht seine Stärke ist, aber es bleibt ihm nichts anderes übrig«. (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.10.2007, Seite 16, Sport

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