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Erstmals Überschuß in öffentlichen Haushalten

Wiesbaden. Nach jahrelanger Verfehlung der Maastricht-Kriterien hat Deutschland jetzt zum ersten Mal seit der Vereinigung einen Haushaltsüberschuß erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte, betrug der Überschuß des Staates im ersten Halbjahr 2007 insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Dafür waren nach Angaben der Statistiker vor allem kräftiger sprudelnde Einnahmen verantwortlich. Sie nahmen gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 5,6 Prozent zu. Die Ausgaben stiegen im gleichen Zeitraum um lediglich 0,7 Prozent.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.08.2007, Seite 2, Inland

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