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DGB warnt vor Altersarmut

Osnabrück. Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt vor einem massiven Anstieg der Altersarmut durch drohende Zwangsverrentung von Arbeitslosen mit Abschlägen. In der Neuen Osnabrücker Zeitung forderte Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach, das Sozialgesetzbuch II deshalb zu ändern. Bisher können Arbeitslose grundsätzlich ab einem Alter von 58 Jahren Arbeitslosenleistungen bis zum Erreichen des regulären Rentenalters von derzeit 65 Jahren erhalten. Vom 1. Januar 2008 an sind Bezieher von Arbeitslosengeld II dagegen verpflichtet, zum frühestmöglichen Zeitpunkt in Rente zu gehen – auch wenn dies bei Frauen einen Rentenabschlag von bis zu 18 Prozent und bei Männern von bis zu 7,2 Prozent bedeuten kann. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.08.2007, Seite 4, Inland

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