Siemens: Auch in China Schmiergeldverdacht
Hamburg. In der Korruptionsaffäre bei Siemens gibt es weitere Verdachtsfälle. Laut Medienberichten vom Wochenende soll etwa die Hälfte des Siemens-Geschäfts in China von Bestechung beeinflußt sein. Wie die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtete, stammen die Hinweise auf Bestechung im China-Geschäft von den Ermittlern der mit der Untersuchung des Skandals beauftragten US-Anwaltskanzlei Debevoise & Plimpton. Inzwischen macht sich laut dem Magazin Widerstand gegen die Arbeit der US-Anwälte im Siemens-Konzern breit. Die Konzerntochter in China stelle ihren Mitarbeitern für die Verhöre der US-Ermittler Anwälte der renommierten Kanzlei Baker & McKenzie zur Seite. Der kostenlose Service sei allerdings daran geknüpft, daß die Siemens-Mitarbeiter gegenüber diesen internen Ermittlern keine Aussagen machen.(ddp/jW)
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