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Verbraucherschützer für Importverbote

Frankfurt/Main. Nach dem mehrmaligen Rückruf von gesundheitsschädlichem Kinderspielzeug wird die Forderung nach schärferen Kontrollen und einem Importverbot für Spielwaren aus China lauter. »Das wäre ein Signal, das Peking sofort verstünde«, sagte der Vorstand des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv), Gerd Billen, am Wochenende. China sei inzwischen zum größten Exporteur von Spielwaren nach Europa aufgestiegen und zeige nicht die geringste Bereitschaft, europäische Sicherheitsstandards einzuhalten, kritisierte Billen. Die Referentin für Produktsicherheit beim vzbv, Sylvia Maurer, forderte im Tagesspiegel mehr Stichproben von importierten Waren schon an deutschen Seehäfen. Schwere Mängel gebe es nicht nur bei Spielwaren, sondern auch bei Haushaltsgeräten wie Mixern, Toastern und Föhnen. Auch viele Kabeltrommeln und Verteilersteckdosen seien »im wahrsten Sinne des Wortes brandgefährlich, sagte Maurer. Mehrere große Unternehmen, darunter Tchibo, kündigten den Einsatz externer Prüfer bei chinesischen Zulieferern an.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.08.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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