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Iranischer Präsident in Kabul

Kabul. Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat Vorwürfe des Westens zurückgewiesen, Teheran unterstütze die Taliban mit Waffen. Er habe »ernsthafte Zweifel« an solchen angeblichen Waffenlieferungen nach Afghanistan, sagte ­Ahmadinedschad am Dienstag bei einem Besuch in Kabul. Die USA wollten mit diesen Anschuldigungen ein freundschaftliches Verhältnis zwischen dem Iran und Afghanistan verhindern, sagte Ahmadinedschad auf einer Pressekonferenz mit seinem afghanischen Kollegen Hamid Karsai. Ähnliche Vorwürfe gegen den Iran gebe es auch mit Blick auf den Irak, antwortete der iranische Präsident auf die Frage eines Journalisten. »Ich habe ernsthafte Zweifel bei diesem Thema.« Karsai bot Vermittlungsdienste zwischen dem Iran und den USA an. Wenn die afghanische Seite die beiden Länder »näher zusammenbringen könnte, wäre dies eine große Freude«, sagte Karsai. Sein Land könne dazu sogar »die Initiative ergreifen, wenn beide Seiten dies wünschen«.

(AP/AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.08.2007, Seite 7, Ausland

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