Zum Inhalt der Seite

Festnahmen bei Razzien in Ägypten

Kairo. Bei Razzien gegen die oppositionelle Muslimische Bruderschaft hat die Polizei in Ägypten am Samstag 40 Studenten und Professoren festgenommen. Ihnen werde vorgeworfen, geheime Treffen für die verbotene Organisation organisiert zu haben, verlautete aus Sicherheitskreisen. Die Muslimbruderschaft wies die Vorwürfe zurück und erklärte, mit den jüngsten Festnahmen im Badeort Baltim seien inzwischen mindestens 600 ihrer Anhänger in Haft. Die seit 1954 verbotene Bruderschaft gilt als größte Oppositionsgruppe in Ägypten. Ihre Mitglieder stellen rund ein Fünftel der 454 Abgeordneten im Parlament.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.08.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!