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07.08.2007
- → Kapital & Arbeit
Siemens baut weiter ab
München. Die Siemens-Sparte Enterprise Communications will bis zum Jahresende mehr als 600 Stellen streichen. Der Kommunikationsanbieter habe den geplanten Personalabbau bereits am 31. Juli dem Wirtschaftsausschuß des Gesamtbetriebsrates gemeldet, bestätigte die Pressesprecherin Claudia Gonitianer-Heckelmann am Montag auf ddp-Anfrage.
Gewerkschaft und Betriebsrat kritisierten die geplanten Stellenstreichungen scharf. »Jetzt qualifiziertes Personal abzubauen und anschließend durch Fachkräftemangel Wachstumschancen zu verpassen, ist der falsche Weg«, sagte der bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer. »Schwere Managementfehler und ein radikaler Bruch mit der Geschichte des Hauses Siemens haben das ehemalige Kerngeschäft systematisch kaputtgemacht.« (ddp/jW)
Gewerkschaft und Betriebsrat kritisierten die geplanten Stellenstreichungen scharf. »Jetzt qualifiziertes Personal abzubauen und anschließend durch Fachkräftemangel Wachstumschancen zu verpassen, ist der falsche Weg«, sagte der bayerische IG-Metall-Chef Werner Neugebauer. »Schwere Managementfehler und ein radikaler Bruch mit der Geschichte des Hauses Siemens haben das ehemalige Kerngeschäft systematisch kaputtgemacht.« (ddp/jW)
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