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Kartellamt vermutet illegale Absprachen

Hamburg. Die Preise für nicht verschreibungspflichtige Medikamente sind nach Ansicht des Bundeskartellamts in den vergangenen Jahren von Pharmaunternehmen und Apotheken womöglich unerlaubt abgesprochen worden. Mehrere Verbände hätten die Apotheken nach dem Ende des Festpreissystems Anfang 2004 für diese Medikamente dazu angehalten, die alten Preise beizubehalten, sagte Bundeskartellamts-Direktor Franz Heistermann dem Nachrichtenmagazin Spiegel. Das Kartellamt hat dem Bericht zufolge entsprechende Dokumente beschlagnahmt. Beschuldigungsschreiben seien an den Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller (BAH), mehrere Mitgliedsunternehmen und mehrere Landes-Apothekerverbände ergangen, sagte Heistermann.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 06.08.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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