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Besetztes Haus nach 19 Jahren geräumt

Genf. Das älteste besetzte Haus in Genf wurde am Montag nachmittag polizeilich geräumt. Etwa 500 Menschen versammelten sich am Abend vor dem Gebäude, die Staatsgewalt setzte Wasserwerfer und Tränengas ein. Das international bekannte »Rhino« war 19 Jahre lang besetzt gewesen. Anwalt Pierre Bayenet sprach von einer illegalen Räumung: Eine Entscheidung des Mietgerichts stand noch aus; sie hätte aufschiebende Wirkung haben sollen. Seit Amtsantritt des Staatsanwalts Daniel Zappelli im Jahre 2002 wurden fast hundert besetzte Häuser in der UNO-Stadt geräumt. Genf zählte Mitte der 90er Jahre 160 besetzte Häuser, die mehr als 2000 Bewohner genossen viel Rückhalt in der Bevölkerung im Kampf gegen Spekulation und Wohnungsnot. Die 26 in Besetzerhand verbleibenden Häuser fürchten um ihre Existenz. (as/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 25.07.2007, Seite 6, Ausland

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