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Schelsky bleibt weiter in Haft

Nürnberg. In der Siemens-Affäre um verdeckte Zahlungen an die Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) bleibt deren langjähriger Vorsitzender Wilhelm Schelsky weiter in Untersuchungshaft. Das Landgericht Nürnberg-Fürth habe eine Haftbeschwerde Schelskys verworfen, teilte ein Justizsprecher am Mittwoch mit. Schelsky ist verdächtig, sich durch die Annahme von Siemens-Geldern der Beihilfe zur Untreue schuldig gemacht und diverse Steuerstraftaten begangen zu haben. Zudem sähen die Richter Fluchtgefahr.

Die AUB soll jahrelang mit mindestens 34 Millionen Euro vom Siemens-Vorstand gefördert worden sein, um eine Gegengewerkschaft zur IG Metall aufzubauen.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.06.2007, Seite 4, Inland

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