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Drogenträume

Auch Jahre nach seinem Kokainentzug leidet Konstantin Wecker noch immer an den Folgeerscheinungen seiner Sucht. »Ich bin zehn Jahre clean – und träume noch immer davon«, sagte Wecker im Interview mit stern.de. Das Interessante für ihn war, durch die Zufuhr von Drogen zu erleben, was im Inneren möglich ist. Trotz der langen Abstinenz sieht sich der Liedermacher gefährdet: »Ich weiß nicht, was passieren würde, wenn mich ein schwerer Schicksalsschlag treffen würde.«
Erst durch seine Ehe und die Geburt seiner beiden Söhne habe sich das geändert: »Ich war unfähig zu lieben. Ich wollte geliebt werden«, sagte Wecker. »Vielleicht bin ich erst sehr spät erwachsen geworden und beginne erst jetzt, die Kunst des Liebens zu lernen.«(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.06.2007, Seite 13, Feuilleton

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