Zum Inhalt der Seite

NATO will mehr Militär für Afghanistan

Brüssel. Die NATO-Führung dringt auf verstärkte Bemühungen beim Aufbau der afghanischen Streitkräfte. Beim NATO-Verteidigungsministertreffen in Brüssel kündigten am Freitag sieben Mitgliedstaaten die Entsendung weiterer Militärausbilder nach Afghanistan an, wie NATO-Sprecher James Appathurai mitteilte. Dies reiche aber nicht aus: »Wir haben noch nicht, was wir brauchen«, sagte Appathurai. Bislang sind bei den afghanischen Streitkräften 20 Teams von NATO-Ausbildern im Einsatz. Benötigt würden mindestens 46, so der Sprecher. Bei dem Treffen am Freitag sagte Frankreich die Aufstellung von drei weiteren Teams zu. Die BRD hat in Nordafghanistan bereits rund 50 Ausbilder im Einsatz und trainiert zudem ein afghanisches Panzerbataillon. Die afghanischen Streitkräfte sollen nach den Plänen der NATO eine Stärke von 70000 Soldaten erreichen. Bislang gibt es nach NATO-Angaben 35000.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 16.06.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!