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Proteste gegen Ein-Kind-Politik

Peking. Im Süden Chinas haben Tausende Menschen gegen die Ein-Kind-Politik der Regierung protestiert und Verwaltungsgebäude gestürmt. Die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete am Mittwoch, in zwei Ortschaften in der Region Guangxi hätten Demonstranten Büroeinrichtungen zerstört und Behördenfahrzeuge in Brand gesteckt. Sie forderten eine Rückerstattung ihrer Geldstrafen wegen Verstoßes gegen die Gesetze zur Familienplanung. Zuvor hatten sie dem Bericht zufolge ein angebliches Regierungsdokument gesehen, in dem eine Reduzierung der Strafen angekündigt wurde. Nach den seit Ende der 70er Jahre geltenden Regeln dürfen die meisten Paare in Städten maximal ein Kind bekommen, in ländlichen Gegenden wurde die Zahl der Kinder pro Familie auf eines oder, falls das erste ein Mädchen ist, höchstens zwei begrenzt. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.05.2007, Seite 6, Ausland

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