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19.05.2007
- → Feuilleton
Ohne Licht. Paris Hilton fährt ein
Paris Hilton wehrt sich nicht mehr länger gegen ihre Haftstrafe wegen Fahrens ohne Führerschein. Kurz nachdem die US-Justizbehörden der Hotelerbin, Taschenfabrikantin und B-Movie-Schauspielerin eine Halbierung ihres 45tägigen Gefängnisaufenthalts in Aussicht gestellt hatten, zogen Hiltons Anwälte die Berufung gegen das Urteil wieder zurück, wie eine Gerichtssprecherin am Donnerstag in Los Angeles bestätigte.
Die 26jährige wird nun am 5. Juni ihre Zelle in einem Sondertrakt der Haftanstalt Lynwood beziehen, die sie sich möglicherweise mit einer zweiten Insassin teilen muß. Nach den Haftregeln von Los Angeles würden der 26jährigen allerdings Verhaltens-punkte gutgeschrieben: »Wenn sie sich gut benimmt, kommt sie schon nach 23 Tagen wieder frei«. Welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um den befürchteten Medienrummel um die prominente Gefangene zu verhindern, sagte die Sprecherin nicht. Der Los Angeles Times zufolge wird der Wert von Fotos der inhaftierten Millionenerbin auf bis zu 500000 Dollar geschätzt. Das große Los aber, so ist sich die Zeitung sicher, fällt Hiltons potentieller Zellengenossin zu, wenn sie ihre Geschichte an die Medien verkauft. Hilton war zwei Mal am Steuer ihres Wagens erwischt worden, nachdem ihr im Januar wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen worden war – einmal fuhr sie ohne Licht, was ihrer bisherigen öffentlichen Existenzweise in keiner Weise angemessen ist.
(AFP/jW)
Die 26jährige wird nun am 5. Juni ihre Zelle in einem Sondertrakt der Haftanstalt Lynwood beziehen, die sie sich möglicherweise mit einer zweiten Insassin teilen muß. Nach den Haftregeln von Los Angeles würden der 26jährigen allerdings Verhaltens-punkte gutgeschrieben: »Wenn sie sich gut benimmt, kommt sie schon nach 23 Tagen wieder frei«. Welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden, um den befürchteten Medienrummel um die prominente Gefangene zu verhindern, sagte die Sprecherin nicht. Der Los Angeles Times zufolge wird der Wert von Fotos der inhaftierten Millionenerbin auf bis zu 500000 Dollar geschätzt. Das große Los aber, so ist sich die Zeitung sicher, fällt Hiltons potentieller Zellengenossin zu, wenn sie ihre Geschichte an die Medien verkauft. Hilton war zwei Mal am Steuer ihres Wagens erwischt worden, nachdem ihr im Januar wegen Trunkenheit am Steuer der Führerschein entzogen worden war – einmal fuhr sie ohne Licht, was ihrer bisherigen öffentlichen Existenzweise in keiner Weise angemessen ist.
(AFP/jW)
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