-
18.05.2007
- → Feminismus
Einsatz für iranische Feministinnen
Düsseldorf. Der Rechtshilfefonds für Kurdinnen und Kurden in Deutschland Azadi hat eine Unterschriftenkampagne gegen die drohende Verhaftung der iranischen Feministinnen Parwin Ardalan und Nushin Ahmadi Khorasani initiiert, die von der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen unterstützt wird. Von deren Website thecaravan.org/ läßt sich das Protestschreiben nebst Unterschriftenliste herunterladen.
Es geht dabei um am 24. April vom Revolutionsgericht in Teheran gesprochene Urteile. Beide Frauen sind darin zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt worden, von denen sie sechs Monate im geschlossenen Vollzug verbringen sollen, während 2 1/2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden. Zur Last gelegt wird ihnen »Beteiligung an einer Aktivität, die die innere Sicherheit des Landes gefährdet«. Parwin Ardalan und Nushin Ahmadi Khorasani kämpfen aktiv seit Jahren für die Rechte und Gleichstellung der Frauen. Sie gehören zu den Gründerinnen der Kampagne »Eine Million Unterschriften, um diskriminierende Gesetze zu ändern« (siehe dazu Interview in jW vom 30.3., Seite 15). Drei weitere Frauenrechtlerinnen wurden Anfang Mai mit der gleichen Begründung verurteilt. Unterschriften per e-mail an iran_feminism(@)yahoo.de. (jW)
Es geht dabei um am 24. April vom Revolutionsgericht in Teheran gesprochene Urteile. Beide Frauen sind darin zu jeweils drei Jahren Haft verurteilt worden, von denen sie sechs Monate im geschlossenen Vollzug verbringen sollen, während 2 1/2 Jahre zur Bewährung ausgesetzt wurden. Zur Last gelegt wird ihnen »Beteiligung an einer Aktivität, die die innere Sicherheit des Landes gefährdet«. Parwin Ardalan und Nushin Ahmadi Khorasani kämpfen aktiv seit Jahren für die Rechte und Gleichstellung der Frauen. Sie gehören zu den Gründerinnen der Kampagne »Eine Million Unterschriften, um diskriminierende Gesetze zu ändern« (siehe dazu Interview in jW vom 30.3., Seite 15). Drei weitere Frauenrechtlerinnen wurden Anfang Mai mit der gleichen Begründung verurteilt. Unterschriften per e-mail an iran_feminism(@)yahoo.de. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feminismus