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Korruptionsskandal weitet sich aus

München. Vom Schmiergeldskandal bei Siemens sind einem Zeitungsbericht zufolge sieben von zehn Konzern-Sparten betroffen. Das berichtete die Süddeutsche Zeitung am Donnerstag. Dies habe die von Siemens beauftragte US-Kanzlei Debevoise & Plimpton auf einer Aufsichtsratssitzung Ende April mitgeteilt. Genannt wurden demnach die Sparten Sparten Medizintechnik, Schienenfahrzeuge und Verkehrssysteme, Kraftwerke, Energieübertragung, elektronische Datenverarbeitung und die Autozulieferersparte VDO, die Siemens an die Börse bringen will. Bei den Untersuchungen gehe es vor allem um Beraterverträge, mit denen der Konzern Geld in schwarze Kassen geschleust hatte. Allein in der Sparte Telekommunikation seien die Anwälte auf fast 2000 Vereinbarungen mit einem Volumen von etwa einer Milliarde Dollar gestoßen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 11.05.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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