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Hetze gegen Muslime kritisiert

Frankfurt/Main. Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu hat Kritik an den muslimischen Verbänden in Deutschland als »Blödsinn« bezeichnet. Anläßlich der zweiten Islamkonferenz am Mittwoch in Berlin sagte er der Frankfurter Rundschau (Mittwochausgabe), das Klischee, im Koordinierungsrat der Muslime hätten sich »Fundamentalisten und Stammesfürsten« zusammengefunden, stamme von »rechten Feministinnen und Konservativen, die schon immer Fremdenskepsis transportiert haben«. Als Avantgarde des Islam in der BRD bezeichnete Zaimoglu die jungen Musliminnen. Er wiederholte das Angebot, seinen Platz in der Konferenz für eine »selbstbewußte gläubige Frau« zu räumen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.05.2007, Seite 15, Feminismus

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