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Neue Vorwürfe gegen Siemens-Chef
München. In der Affäre um Siemens-Zahlungen an die unternehmernahe Gewerkschaft AUB gibt es offenbar neue Vorwürfe gegen einen Spitzenmanager des Elektronikkonzerns. Die Süddeutsche Zeitung schreibt in ihrer Dienstagausgabe, einer der Siemens-Personalchefs unterhalb des Vorstands hätte dafür gesorgt, daß der ehemalige AUB-Vorsitzende Wilhelm S. eine Art Gehalt von Siemens bekommen habe.
Der Chef der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) habe damit Kampagnen gegen IG-Metall-Betriebsräte finanziert. Die Zeitung berichtet, insgesamt habe S. von Siemens etwa 50 Millionen Euro für angebliche Beratertätigkeiten erhalten. Der inzwischen als AUB-Chef zurückgetretene S. sitzt seit Februar in Haft. Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.
(AP/jW)
Der Chef der Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger (AUB) habe damit Kampagnen gegen IG-Metall-Betriebsräte finanziert. Die Zeitung berichtet, insgesamt habe S. von Siemens etwa 50 Millionen Euro für angebliche Beratertätigkeiten erhalten. Der inzwischen als AUB-Chef zurückgetretene S. sitzt seit Februar in Haft. Ein Siemens-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.
(AP/jW)
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