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Neuer Verdacht im Hause Siemens

München. Der Anwalt des seit vergangenem Dienstag inhaftierten Siemens-Vorstands Johannes Feldmayer bemüht sich um dessen Freilassung. Der Erlanger Rechtsanwalt Martin Reymann-Brauer sagte dem Focus: »Ich bemühe mich um die Außervollzugsetzung seiner Haft.« Der Haftbefehl gegen Feldmeyer wurde wegen Fluchtgefahr vollzogen. Siemens hatte zuvor bestätigt, daß Feldmayer im Jahr 2001 einen Vertrag mit der unternehmesfreundlichen »Arbeitsgemeinschaft unabhängiger Betriebsangehöriger« (AUB) unterschrieben hatte. AUB soll mehr als 15 Millionen Euro von Siemens kassiert haben. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung steht ein weiterer Manager unter Untreue-Verdacht. Die Staatsanwaltschaft am Landgericht Nürnberg-Fürth ermittele gegen einen Bereichsvorstand, der von Zahlungen an den AUB-Chef Wilhelm S. gewußt haben soll, aber nichts dagegen getan habe.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.04.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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