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Wintershall plant Großinvestitionen

Berlin. Verbraucher können sich nach Ansicht des größten deutschen Öl- und Gaskonzerns Wintershall auf sinkende Preise einstellen. »Wir rechnen in den nächsten drei Jahren damit, daß die Öl- und Gaspreise bis 2010 eher sinken«, sagte ein Wintershall-Sprecher am Freitag. Davon würden auch die Verbraucher profitieren. Gleichzeitig kündigte der Konzern Investitionen von 3,5 Milliarden Euro an, die bis 2010 in die Suche und Förderung von Öl und Erdgas investiert werden sollen. Zugleich sprach sich der Wintershall-Vorstandsvorsitzende Reinier Zwitserloot für einen Ausbau der Energiepartnerschaft mit Rußland aus. Ohne Rußland, das über die größten Energiereserven der Welt verfüge, sei der Bedarf nicht zu decken. Zudem sei Deutschland seit Jahren der größte und wichtigste Handelspartner.

Wintershall ist die profitträchtigste Tochtergesellschaft des Chemie-Weltmarktführers BASF. Wintershall förderte 2005 nach eigenen Angaben 8,5 Millionen Tonnen Erdöl und 7,5 Millionen Kubikmeter Erdgas. Der Gewinn lag deutlich über drei Milliarden Euro .


(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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