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EnBW-Chef: AKWsollen länger laufen

Frankfurt. EnBW-Chef Utz Claasen hat längere Laufzeiten für die deutschen Atomkraftwerke gefordert. »Dieselben Politiker, die zum Teil täglich über Gefahren der Klimaerwärmung räsonieren, zwingen uns, Kraftwerke für Kohle und Gas zu bauen«, sagte Claasen der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Niemand habe ihm schlüssig erklären können, »wie wir die höchst ambitionierten CO2-Reduktions­ziele aus Berlin und Brüssel erreichen sollen ohne Kernkraft«, so Claasen. Mit den Kernkraftwerken würden derzeit rund 50 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr vermieden. Claasen forderte deshalb eine Verlängerung der Restlaufzeiten um acht bis zehn Jahre.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.03.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

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