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Chemieindustrie

BASF verschärft Sparkurs

Foto: Uwe Anspach/dpa
Die »Umstrukturierung« des Chemiegiganten kostet Tausende den Arbeitsplatz (Ludwigshafen, 2.5.2025)

Ludwigshafen. Der Chemiekonzern BASF verschärft seinen Sparkurs und streicht im Zuge eines großen Umbauprogramms weitere Stellen. Bis 2029 sollen die zahlungswirksamen Fixkosten im Kerngeschäft um bis zu 20 Prozent gegenüber 2024 sinken, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Ludwigshafen mit. Vorstandschef Markus Kamieth machte in einem Interview ‌mit dem Handelsblatt klar, dass dies mit einem weiteren Personalabbau einhergehe. »Es ist eines der größten Optimierungsprogramme für die BASF, ein neues Betriebssystem für den Konzern«, sagte der Manager dem Blatt. Das werde »zu einem ‌neuen Kerngeschäft mit weniger Personal führen.«

Wie viele Arbeitsplätze genau wegfallen sollen, ließ Kamieth offen. Er kündigte jedoch Gespräche mit den Arbeitervertretern an. Am Stammsitz in Ludwigshafen sind seit Anfang 2024 bereits rund 2.800 Stellen weggefallen. Das neue Programm mit dem Namen »Core Shift« zielt auf die vier Kernsparten Chemicals, Materials, Industrial Solutions und Nutrition & Care ab, die zusammen ‌auf einen Umsatz von rund 40 Milliarden Euro kommen. Dem Handelsblatt zufolge sollen die Kosten um eine Milliardensumme sinken; Personalkosten sollen ‌einen großen Teil der ‌Einsparungen ausmachen. (Reuters/jW)

junge Welt

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Erschienen am 21.05.2026, Kapital & Arbeit

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