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Wallraffs Klingel

Der Schriftsteller Günter Wallraff bekommt auch mehr als 20 Jahre nach seinen größten Bucherfolgen jede Woche noch Bittbriefe von Bürgern, die sich schikaniert fühlen. Zum Teil klingeln die Betroffenen auch an seiner Kölner Wohnungstür, wie der fast 65jährige der Zeit sagte. Bis heute spüre er bei offensichtlichem Unrecht das Gefühl, »auch dagegenhalten zu können, dann bin ich bereit, mich bis zur Selbstaufgabe einzusetzen«. Wallraff kümmert sich etwa nach wie vor mit seinem Rechtshilfefonds um Leute, die sich in juristischen Auseinandersetzungen mit der Bild-Zeitung befinden.

(ots/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 15.03.2007, Seite 12, Feuilleton

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