Zum Inhalt der Seite

Fußball: BVB wieder ohne

Dortmund. Nach zehn Wochen hat Jürgen Röber als Trainer von Borussia Dortmund das Handtuch geworfen. Seine Erklärung: »Spätestens nach der Niederlage in Bochum bin ich zu der Erkenntnis gekommen, daß in dieser Mannschaft längst nicht alle den Ernst der Lage begriffen haben.« Röber, der als »Zeitarbeiter« für den nach der Hinrunde gefeuerten Bert van Marwijk bis zum Saisonende verpflichtet worden war, hatte alle Register gezogen, vom Einzelgespräch bis zum Trainingslager. Nach der sechsten Niederlage im achten Spiel hatte er die Faxen dicke. Nun droht der Abstieg. Wer die Borussen-Karre nun aus dem Dreck ziehen soll, ist offen. Viele fordern einen »harten Hund«, einen »Führer« wie Felix Magath. Andere wollen lieber eine lustige Witzfigur wie Thomas Doll. Wunschkandidat Thomas van Heesen ist aus dem Rennen. Der wegen seiner Personalpolitik unter Beschuß stehende Sportdirektor Michael Zorc bezeichnete die Situation am Montag als »prekär und sehr problematisch«.

(sid/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2007, Seite 16, Sport

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!