Zum Inhalt der Seite

Hafenarbeiter stoppen Mehrarbeit

Hamburg. Beschäftigte des Hamburger Hafenbetriebs HHLA haben am Montag erneut gegen einen möglichen Teilverkauf des Unternehmens protestiert. Am Morgen verweigerten die Mitarbeiter mehrerer Terminals Überstunden, wie der HHLA-Betriebsrat mitteilte. Es sei zu leichten Verzögerungen bei der Abfertigung gekommen. Die Hansestadt Hamburg erwägt laut HHLA einen teilweisen Verkauf des staatlichen Unternehmens, angeblich um Investitionen in den boomenden Hafen finanzieren zu können. Heute will sich der Senat, der bis zu 49,9 Prozent der Anteile an Investoren verkaufen will, mit den Forderungen des HHLA-Betriebsrates befassen.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2007, Seite 15, Betrieb & Gewerkschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!